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Was steckt hinter den Zahlen - wie nachhaltig ist Steinwolle? | Paroc Artikel
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Nahaufnahme von Steinwolle

Was steckt hinter den Zahlen - wie nachhaltig ist Steinwolle?

Datum der Veröffentlichung 2021-11-02

Aktualisiert am 2025-12-18

Gebäude tragen sowohl während der Bauphase als auch während des Betriebs erheblich zum Energieverbrauch und zu Emissionen bei. Deshalb sind Gebäude ein zentraler Punkt bei den Bemühungen um die Eindämmung des Klimawandels.1 Damit diese Herausforderung bewältigt werden kann, sind dringende Lösungen erforderlich - und hier kommt Steinwolle ins Spiel.

Wie trägt dieses langlebige Material zu einer effizienteren gebauten Umwelt bei, und was wird unternommen, um es weiter zu verbessern? In diesem Artikel befassen wir uns mit den Zahlen, die hinter der Steinwolle stehen - deren Auswirkungen, Vorteilen und den laufenden Innovationen zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks.

Die Energie- und Emissionsproblematik in der gebauten Umwelt

Die Europäische Kommission schätzt, dass auf EU-Ebene etwa 40 % des Energieverbrauchs von Gebäuden verursacht wird und über ein Drittel der energiebedingten Treibhausgasemissionen von Gebäuden stammen.1 Der Verband der finnischen Bauindustrie (CFCI) schätzt, dass die gebaute Umwelt in Finnland jährlich 9,5 Millionen Tonnen CO2 erzeugt - deutlich mehr als beispielsweise der Verkehrssektor.2

Ein Großteil dieser Energie, nämlich 80 %, wird für Heizung, Kühlung und Warmwasser verwendet. Zudem schätzt die Europäische Kommission, dass 85 % der Gebäude in der EU vor mehr als 20 Jahren gebaut wurden, also zu einer Zeit, als die Energieeffizienzstandards noch nicht so streng waren.1 Infolgedessen verlieren Millionen von Häusern weiterhin Energie durch Dächer und Wände.

Mit einer besseren Dämmung würden die Gebäude weniger Energie verbrauchen und weniger Emissionen erzeugen.

Die Ziele der EU für eine klimaneutrale gebaute Umwelt

Um die gemeinsamen Anstrengungen zur Eindämmung des Klimawandels zu messen, hat sich die EU das Ziel gesetzt, dass Europa bis 2050 der erste klimaneutrale Kontinent sein soll. Der Plan sieht vor, dass die Emissionen bis 2030 mindestens um die Hälfte reduziert werden. Auch Owens Corning Paroc ist diesem Ziel verpflichtet.

Angesichts der Bedeutung des Bausektors für die Erreichung dieser Ziele hat die EU spezifische Strategien zur Reduzierung der Emissionen von Gebäuden festgelegt. Die Europäische Kommission hat deshalb im Oktober 2020 ihre Strategie für die Sanierungswelle vorgestellt. Die umfassende Strategie zielt darauf ab, die Sanierungsraten zu verdoppeln und unter anderem sicherzustellen, dass die Sanierungen zu energieeffizienteren Gebäuden führen. 

Die EU hat einen Rechtsrahmen geschaffen, welcher die überarbeitete Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden und die Energieeffizienzrichtlinie umfasst. Ziel ist es, bis 2050 einen hoch energieeffizienten und dekarbonisierten Gebäudebestand zu erreichen, ein stabiles Umfeld für Investitionsentscheidungen zu schaffen und es sowohl Verbrauchern als auch Unternehmen zu ermöglichen, fundiertere Entscheidungen zu treffen, um Energie und Geld zu sparen.1

Emissionsreduzierung durch effektive Dämmung

Erfreulicherweise liegt ein Teil der Lösung direkt vor unserer Haustür: die Sanierung alter Gebäude und die Nachrüstung der Dämmung mit langlebigen, hochwertigen Dämmstoffen, um den heutigen Anforderungen gerecht zu werden. 

Ein wichtiges Maß für die Umweltauswirkungen einer Dämmung ist das Verhältnis 1:200. Laut einer Studie der European Insulation Manufacturers Association (Eurima) werden pro Tonne CO2, die bei der Herstellung einer typischen Mineralwolle-Dämmung entsteht, über einen Zeitraum von 50 Jahren rund 200 Tonnen CO2 durch den reduzierten Energieverbrauch in Gebäuden eingespart.Das liegt daran, dass Mineralwolle einen Klimaschutzmantel bildet, der die Wände und Dächer von Gebäuden umhüllt und so den Energiebedarf für Heizung, Kühlung und Nutzung drastisch senkt.

Dieser wesentliche Effekt verdeutlicht, dass die Dämmung eine entscheidende Rolle bei der Reduzierung der gesamten Kohlenstoffemissionen in der gebauten Umwelt spielen kann.

Die gute Nachricht ist, dass wir in diesem Bereich mit den neuen und in den letzten Jahren errichteten Gebäuden auf einem guten Weg sind. Eine Reihe von Ländern wie Finnland, Schweden als auch Deutschland müssen neue Gebäude strenge Kriterien für die Energieeffizienz erfüllen.

Warum Mineralwolle?

Mineralwolle, einschließlich PAROC Steinwolle, ist das am häufigsten verwendete Dämmmaterial in Europa.

Die Produkte von Owens Corning Paroc sind für ihre Feuerbeständigkeit und Schalldämmung bekannt. Darüber hinaus entspricht die Referenzlebensdauer von PAROC-Produkten der Referenzlebensdauer des Gebäudes*, was PAROC Steinwolle zu einem langlebigen Dämmstoff macht.

Mineralwolle ist ein hervorragender Dämmstoff, der Gebäude nicht nur äußerst energieeffizient, sondern auch feuerbeständig macht“, fasst Mats Björs, Geschäftsführer von Swedisol, dem Handelsverband der führenden Mineralwolle-Dämmstoffhersteller in Schweden, zusammen.

Darüber hinaus kann PAROC Steinwolle  recycelt werden, und Reststücke können zu Einblaswolle zerkleinert werden. Steinwolle lässt sich auch zu Fasern zerkleinern und direkt als Rohstoff für die Herstellung neuer Steinwollprodukte wiederverwenden. 

Jede PAROC®-Dämmplatte senkt den Energieverbrauch von Gebäuden und trägt damit zur Reduzierung der CO2 -Emissionen bei.

Owens Corning Paroc ergreift Maßnahmen, um seinen Fußabdruck zu minimieren

Trotz der Vorteile bei der Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden verursacht die Herstellung von Steinwolle natürlich einige Emissionen, wie die Zahl 1 im Verhältnis 1:200 zeigt, welche die durch den Produktionsprozess entstehende Kohlendioxidmenge angibt. Sind die Produktionsemissionen wirklich eine Überlegung wert, da die Vorteile die Nachteile um ein Vielfaches überwiegen?

Natürlich sind sie das“, sagt Beatrice Hallén, Nachhaltigkeitsbeauftragte bei Owens Corning Insulation Europe und Paroc.

Steinwolle wird in einem energieintensiven Verfahren hergestellt, das je nach Brennstoff und Technologie während der Herstellung CO2 freisetzt. Im Hinblick auf den Kohlenstoff-Fußabdruck eines gesamten Gebäudes sind die Auswirkungen der verschiedenen Dämmstoffe sehr begrenzt, aber dennoch möchte Owens Corning Paroc dazu beitragen, die Werte zu senken.

Sobald wir eine Halbierung dieser Zahl erreichen, verbessert sich das Verhältnis zwischen der Herstellung von Mineralwolle und der Einsparung von Emissionen. Wir arbeiten hartnäckig daran, unseren Herstellungsprozess so kohlenstoffarm wie möglich zu gestalten. Wir glauben, dass jede Maßnahme einen Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel leistet.“

Was ist nötig, um die bei der Herstellung von Mineralwolle entstehenden Emissionen zu halbieren und letztlich zu minimieren? 

In erster Linie müssen wir in neue Technologien und die Kreislaufwirtschaft investieren, meint Mats Björs.

OC Paroc Sustainability Leader Beatrice Hallén
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